| Zecken Ob Halsband, einsprühen etc. - die eine oder andere Zecke beisst sich doch fest. Zu unserem Leidwesen findet sich in vielen Büchern immer noch der Hinweis, die Zecke mit Klebstoff, Alkohol oder Öl zu beträufeln. Das ist absoluter Unsinn. Die Zecke stirbt
zwar ab, erbricht sich dadurch aber in die Blutbahn des Hundes. Mit einer speziellen Zeckenzange wird die Zecke durch leichtes drehen und ziehen herausgezogen, zur Sicherheit unter der Lupe prüfen, ob die Beißwerkzeuge nicht in der Haut steckengeblieben sind. Wir haben gute Erfahrungen mit Ballistol gemacht, welches wir mit einem Wattestäbchen nach dem Entfernen auf die kleine Wunde auftragen. Ballistol wirkt entzündungshemmend. In den letzten 2 Jahren haben wir persönlich
die besten Erfahrungen mit den Ampullen von Frontline gemacht, wird zwischen die Schulterblätter geträufelt und wirkt ca. 4 Wochen gegen Zecken. Zahnstein Zahnstein läßt sich nicht verhindern, da dies auch genetisch bedingt sein kann. Zu starke Zahnsteinbildung führt aber u. a. zu Zahnfleischentzündung. Vorbeugen kann man hier mit Büffelhautknochen, Knochen und/oder
harten Hundeplätzchen. Wir reinigen unseren Hunden regelmäßig die Zähne mit einem speziellem Zahnsteinbesteck. Sie sind nicht gerade erfreut über diese Prozedur aber es funktioniert. Krallenpflege Die Krallen sollten regelmäßig auf ihre Länge überprüft werden. Insbesondere die Wolfskralle wird nicht abgelaufen und kann daher leicht einwachsen. Es gibt
hierfür spezielle Krallenscheren. Aber aufpassen, gerade bei dunklen Krallen ist die Blutbahn schwer zu erkennen. Der Tierarzt zeigt sicher gerne, wie man es richtig macht. Melkfett Bei Hautverletzungen wirkt Melkfett aus der Drogerie wahre Wunder, heilt ganz schnell ab und der Schorf verschwindet binnen kurzem, ohne dass das Tier daran herumkratzt. von Bettina Hübsch Unterzucker
Ein ganz wichtiges Thema ist der Unterzucker, denn der Hund kann daransterben. Mein Schlumpfi hatte damals sein Frühstück erbrochen und dann - in meiner Abwesenheit - bis Mittags nichts mehr gefressen und lag dann in ganz schlimmen Krämpfen. Meine Lulu tobte auf einem Spaziergang, der zugegebenermassen auch zu lange für sie war - unheimlich herum, kletterte daheim in den Korb, fiel später heraus und bewegte sich nicht mehr. Sie hatte z. B. keine Krämpfe!
von Bettina Hübsch
Persönlich hatten wir auch schon Erfahrung damit. Unsere Pumi lag mit einer Gastritis in der Uni-Klinik am Tropf, es ging ihr lt. Auskunft der Ärzte schon besser. Bei einem Anruf am nächsten Tag erfuhren wir, dass sie trotzdem in der Nacht plötzlich an Unterzucker litt und ins Koma gefallen ist. Dies wurde glücklicherweise rechtzeitig bemerkt, durch Spritzen behoben und sie wurde 2 Tage später entlassen. | |