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Fertigfutter

Die bequemste Art und Weise ist natürlich, seinen Hund ausschließlich mit Fertigfutter zu ernähren.

Aber nicht alles, was uns die Werbung hier suggeriert, ist gut.

Achten sie einmal genau auf die Inhaltsangaben einer Dose Fertigfutter, wie z. B. enthält 6 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Bei den Nebenerzeugnissen handelt es sich um Schlachtabfälle, wie z.B. Haare, Federn, Hufe usw. Achtung: Feuchtfutter (halbtrocken) enthält oft sehr viel Zucker.

Sollten Sie Ihren  Hund wirklich tagtäglich mit Fertigfutter ernähren, achten Sie bitte unbedingt auf hochwertiges Futter. Es gibt spezielles Trockenfutter für Zwergrassen. Der Proteingehalt sollte mind. 10 %, eher höher betragen. Bei ausschließlicher Dosenfütterung (hier liegt der Proteingehalt oft unter 10 %) sollte zum Ausgleich zumindest ab und an Rinderhack, Hüttenkäse oder ähnliches gegeben werden. Bitte auch verschiedene Sorten Trockenfutter bzw. Dose füttern, die Hersteller wechseln gerne mal die Rezeptur und dann kann es Probleme bei der Umstellung geben.

Achtung: Feuchtfutter (halbtrocken) enthält oft sehr viel Zucker.

Bei Fütterung mit reinem Trockenfutter muß unbedingt immer Wasser bereitstehen.

Kochen für den Hund

Es ist gar nicht so aufwendig, für seinen Hund zu kochen.

So können Sie z. B.  Rinderherz, Hähnchen, Beinscheibe, Lammfleisch, Kalb  usw. füttern.

Geben Sie das Fleisch in einen großen Schnellkochtopf (Reise, Gerste oder ähnliches) unten rein) und kochen Sie das ganze. Abgekühlt klein schneiden bzw. Hähnchen zerteilen und alles portionsweise einfrieren. Diverses Gemüse wie Karotten, Zuccini oder ähnliches möglichst beim servieren frisch dazu geben.
Für das Einfrieren habe ich mir entsprechend große Plastikbehälter besorgt. Jetzt wird jede Fleischsorte für sich mit Gemüse und Reis vermischt, in die Schalen gefüllt und mit einem Aufkleber (z. B. Huhn 3, für den Monat März) beschriftet und eingefroren.

Es gibt inzwischen auch in vielen Städten gute Tiergeschäfte, wo man z. B. grünen Pansen, Kopffleisch, Backe, Lamm und ähnliches (meist schon kleingeschnitten) preisgünstig kaufen kann. Das ist dann besonders schnell zubereitet, Hundeflocken darunter mischen und fertig.

Die Fleischbrühe keinesfalls wegschütten !!!

 Unsere Resteverwertung:

Geht es Ihnen nicht auch so, der Aufschnitt ist nicht mehr ganz so frisch, der Käse hat einen weissen Beleg, den letzten Rest vom Braten oder Fisch mag keiner mehr ? All das muss nicht zwangsläufig im Abfall landen.

Ich schnappe mir in diesem Fall eine Pfanne, eine Schüssel, ein paar Eier und kreiere ein Omelett oder Rührei “a la Chihuahua”

Fleischbrühe, Soßenreste und deren Verwendung

Beim kochen vom Fleisch bleibt natürlich oft Brühe über. Die werfe ich nie weg, sondern friere sie einfach portionsweise ein. Bei Bedarf eine Portion auftauen, u. U. in der Mikrowelle erhitzen, und z.B. darin die Hundeflocken einweichen. Ebenso kann man mit übergebliebenen Soßenresten verfahren. Allerdings sollte diese nicht zu scharf sein, kann aber einfach mit Wasser gemischt werden. Und schon schmeckt es ein wenig nach “Zweibeiner”-Kost.

 

Rohfütterung

Vor einigen Monaten bin ich dazu übergegangen, unsere Madels auch mit rohem Fleisch zu ernähren. Sie bekommen z.B. Rindfleisch, Rinderhack, Lammrippchen, Hühnerflügel, Hühnerhälse usw.

Zur Zeit ernähre ich sie mit ca. 1/3 gekochten Fleisch und 2/3 rohem Fleisch. Roh und gekocht selbstverständlich auf verschiedene Tage verteilt. Bei der Fütterung mit selbstzubereitetem Futter ist immer darauf zu achten, dass der Hund auch Kohlehydrate in Form von Gemüse/Obst erhält. Ebenfalls benötigen die Hunde Calcium/Phosphor (erwachsene 1 g gemahlene Eierschale auf 100 g Futter, Welpen das doppelte).

Für den Calcium/Phosphor Bedarf füttere ich auch regelmäßig rohe Knochen, hier bieten sich zum kauen (Gebissreinigung) insbesondere dicke Kalbsgelenk-Knochen an.

Damit auch das Gemüse gegessen wird, gebe ich das Fleisch ab und an nicht in Stücken, sondern mische es mit dem Gemüse in der Moulinette.

Rohe Hühnerflügel füttere ich zur Sicherheit nur unter Aufsicht, an großen Kalbsknochen, Ochsenschwanz, Markknochen u. ä. haben die Madels allerdings tagelang ihren Spaß.

Momentan sind unser Speiseplan in ungefähr so aus (variiert natürlich je nach Einkauf/Woche)

  • rohe kleingeschnittene Beinscheibe (auch das Knochenmark geben)
  • rohes Lammfleisch mit Gemüse
  • gekochtes Huhn mit Gemüse u. Reis
  • fleischige rohe Ochsenschwanzstücke oder Lammrippchen
  • rohe Hühnerflügel
  • grüner Pansen
  • Rührei mit Gemüse, Fleischresten oder ähnlichem
  • Kopffleisch/Gurgel mit Gemüse
  • rohe Puten- oder Hühnermägen mit Gemüse (beides in der Moulinette püriert)

Bitte beachten: Niemals gekochte Hühnerknochen füttern, da diese splittern.

Ich habe seit der Rohfütterung folgende positive Ergebnisse festgestellt:

Der Kot ist durchgehend gut geformt, weder zu weich noch zu hart

Das Fell ist eher noch glänzender geworden

Die Figur der Madels ist kerniger, unsere zur Fülle neigende Chunga hat richtig Figur bekommen.

Knochen ????

Immer wieder lese ich, Hunde dürfen keine Knochen bekommen, Hunde vertragen keine Knochen. Dabei sind Knochen  sehr gesund für die Zähne, verhindern die Zahnsteinbildung und sind eine beliebte Abwechslung im Speiseplan. Es sollten jedoch eine Grundregeln beachtet werden:

Auf keinen Fall gekochte oder gebratene Knochen geben, diese splittern leicht.
Rohe Kalbsknochen, Ochsenschwanzknochen, Lammrippchen oder Sandknochen sind bestens geeignet.
 

Stumpfes Fell ???

250 ml Fleischbrühe ,1 gekochtes Ei mit Schale, 50 g Weizenkeime ,1 Eßl. Bierhefe, 2 Esslöffel Olivenöl

Alles im Mixer gut pürieren und über das Essen geben.

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