Herzklappenfehler

Betroffen sind vorwiegend kleine Hunderassen, die Erkrankung beginnt überwiegend im mittleren Alter.

In 68 % der Fälle mit chronischen Herzkappenerkrankungen ist die Mitral-Klappe betroffen, d. h. die Herzklappe, die zwischen der linken Vor- und Hauptkammer des Herzens liegt.
Durch ungenügende Ventilfunktion wird zu wenig Blut in den Organismus gepumpt und das Blut teilweise in die Lungen zurückgestaut.
Anfangs ist dies für den Halter nicht erkennbar, daher sollte der Hund regelmäßig abgehört werden, da es sonst zu einer Verschleppung der Krankheit kommt.

Wichtigste Anzeichen:
Der Hund ist müde, schlapp, liegt viel
Die Schleimhautfarbe weicht von der normalen rosaroten Farbe ab, ist blass oder zeigt eine leichte Blaufärbung

Typische Anzeichen:
Nach dem Aufstehen husten die Hunde, es sieht oft wie ein Würgen aus, dies passiert auch oft in der Nacht.

Durch die nicht mehr ausreichende Herztätigkeit lassen Blutdruck und Blutzirkulation nach und ein bestimmer Steuermechanismus bewirkt folgendes:
1. eine Gefäßverengung
2. eine verstärkte Flüssigkeitsaufnahme in den Kreislauf
Insbesondere das Enzym Angeiotensin-Converting-Enzym (=ACE) trägt maßgeblich dazu bei.

Durch die regelmäßige Behandlung mit sogenannten ACE-Hemmern wird dies gesteuert und das Herz entlastet. Letztendlich findet die Schonung des kranken Herzens durch die Blutdrucksenkung statt. Evtl. verordnet der TA noch eine Herzdiät, besonders bei übergewichtigen Hunde muß das Gewicht reduziert werden.

Zur Kontrolle ist es ratsam, den Hund regelmäßig zu wiegen, ein rapides Ansteigen des Gewichtes kann einen Rückschluß auf Wasser in Bauch/Lunge ergeben.
Chihuahua's sind in der Regel zwischen dem 8. bis 12. Lebensjahr anfällig für einen Herzklappenfehler. Werden erkrankte Hunde medikamentös behandelt und richtig ernährt (evtl. Herzdiät) können sie ein rassetypisches Alter erreichen. In vielen Fällen ist eine zusätzliche Behandlung mit Entwässerungstabletten notwendig, die dazu beitragen, die Flüssigkeitsansammlungen auszuschwemmen.

Es ist daher sehr empfehlenswert, seinen Hund spätestens ab dem 8. Lebensjahr 2 x jährlich vom Arzt untersuchen zu lassen. Die einzelnen Klappen machen Geräusche, die sog. Herztöne, die "rein" sein sollten, also keine Strömungsgeräusche etc.

Genauen Aufschluß gibt zusätzlich ein EKG bzw. eine Röntgenaufnahme (hier kann eine Vergrößerung der entsprechenden Organe festgestellt werden).

Besonders wichtig ist die regelmäßige Einnahme der Medikamte!!!!!

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