22.02.2002 um 17.00 Uhr
Jahresimpfung von Osiris und Kaya., bei beiden die erste Impfung bei uns
Vorher gründliche Untersuchung, alles bestens.
Ca. 18.00 Uhr wieder daheim.

Ca. 19.00 Uhr
ich schaue Kaya an – hat sie eine geschwollene Schnauze !
Sofortiger Anruf bei der TA – ihr Mann ist dran – sie ist unterwegs.
Kayas ganzes Gesicht schwillt an.
Anruf bei zweiter TA – wohnt 30 km weiter weg - Sprechstunde beendet
Oskar holt das Auto aus der Garage
Erster Gedanke – Uni Klinik München, Fahrtdauer mind. 30 Min. – lt. Oskar zu lang
Weiterer Anruf bei TA – ist auch über Handy nicht erreichbar

Der rettende Einfall trotz beginnender Panik – es gibt noch einen TA am Ort.
Schon im Auto, per Handy Auskunft anrufen, dann TA angerufen, Fall geschildert.

Kayas Gesicht wird immer dicker, Zunge dick, sie wirkt aphatisch.
Ich klemme meinen Finger zwischen ihre Zähne, hole mehrmals die mittlerweile dicke Zunge nach vorne.

Ca. 19.30
endlich beim TA, er prüft sofort die Impfeintragung, spritzt ihrAntihistamine, ein Kreislaufmittel und gibt oral Kalzium, hört die Herztöne ab.

Nach 10 Minuten bessert sich ihr Zustand, weitere orale Gabe von Kalzium.

Diagnose:
sie hat allergisch auf das in der Impfung enthaltene Desinfektionsmittel oder Antibiotikum reagiert. Lt. Impfpass ist der Hersteller ein anderer als das Mittel, was beim Züchter vom TA gespritzt wurde.
Sie braucht absolute Ruhe, Wärme. Ich soll ihr nach ca. 2-3 Stunden weitere 20 ml Kalzium eingeben.

Lt. TA Rettung in letzter Sekunde.

1 Stunde später erreicht mich der Rückruf meiner TA, erkundigt sich sofort nach Kaya.
Ich soll den Impfpass vorbeibringen, sie wird sich mit beiden Herstellern des Impfstoffes in Verbindung setzen, um die genauen Substanzen zu klären.
Weitere Jahresimpfungen nur noch unter ständiger Kontrolle von Kaya, auch wenn vermutlich der Körper Antistoffe gegen das nicht verträgliche Mittel in der Impfung bildet.

Meine Bitte:
Lasst euren Hund nach einer Impfung niemals alleine, haltet in unter ständiger Kontrolle, Blickkontakt.

Auch wenn das der erste Fall für mich in 20 Jahren Hundehaltung war, lt. TA nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, ich möchte das nicht noch einmal erleben.

Eva + Rudel

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