Mitte März
Ein weiterer Durchbruch. Sie leckt mir im Bett nun regelmässig das Gesicht ab.

Ich bin gespannt. Wir erwarten heute den Besuch einer Freundin mit 2 Chi-Madels, die bis Sonntag Mittag bleiben und auch bei uns übernachten wird.

Osiris reagiert auf zwei weitere Chis neutral, zeigt keine Angst. Die für sie ungewohnte (wenn auch ruhige Stimme) verunsichert sie ein wenig, die Freundin macht keinen Versuch, sie anzufassen.

Die Nacht verläuft ruhig, Osiris zeigt keinerlei Veränderung, bekommt wie üblich ihr Frühstück in der Küche, während die anderen 6 in der Diele essen. Da Chunga und Kaya öfters versuchen, Osiris etwas Futter zu mopsen, ist die Küche nun immer mit einem Absperrgitter gesichert, bis Osiris ihren Teller leer hat. So hat sie vollkommene Ruhe.

Wir fahren zum englischen Garten und treffen uns dort mit L. und ihren drei Chi-Madels. Osiris ist wie üblich im Bauchsack. Reagiert auf die vielen Geräusche um sich herum ist aber nicht übernervös.

Nach ca. ½ Std. wird sie zappelig, ich setze sie in der Wiese ab, sie pieselt und bewegt sich ca. 15 Min. schnüffelnd in der Wiese. Die anderen Chis nehmen Kontakt zu ihr auf, sie reagiert ruhig darauf.

Wir verbringen ca. 5 Stunden dort, Osiris kommt in dieser Zeit 3 x aus dem Bauchsack auf die Wiese, ausserdem setzte ich sie in dem nicht so arg vollen Biergarten runter, sie bleibt erst in der Nähe, geht dann aber einige Schritte von uns weg, wirkt nervös, kommt wieder in den Bauchsack. Da sie bei Oskar nicht so ruhig wie bei mir reagiert, nehme ich sie im Bauchsack mit auf die Toilette.

Beim Abendessen im Restaurant schläft sie friedlich in ihrer Tasche auf der Bank neben mir.

Am Sonntag machen wir einen Spaziergang am See. Osiris kommt während einer Pause aus dem Bauchsack, schnüffelt freudig durch die Gegend.

Bei einer Sonnenpause auf der Bank läuft sie auch ein wenig herum, ein ruhiger Boxer kommt vorbei, beschnüffelt sie. Sie setzt sich zwar hin, wirkt leicht verunsichert aber nicht verängstigt. Ich bin der Ansicht, auch damit muss sie fertig werden.

Als jedoch ein sehr ungestümer, junger Irish Setter des Weges gerannt kommt, nehme ich sie auf den Arm, da ja ihre Reaktionsfähigkeit nicht ausreicht, solchen „jungen wilden“ aus dem Weg zu springen.

Wir sind happy, sie hat den Besuch super gemeistert, zeigt keinerlei negative Reaktionen darauf.

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