August
Wieder mal liegt eine Reise vor uns, da meine Eltern ihren 70. Geburtstag feiern. Vorher machen wir aber einen Abstecher nach Stadlohn, um endlich Daniela persönlich kennenzulernen. Auch im dortigen Rudel hat Osiris keine Probleme, sie sucht sich einen Platz im Garten, wird von Danielas Hunden begrüsst und dann in Ruhe gelassen.

Am nächsten Tag ab 11.00 Uhr steht die Geburtstagsfeier (ca. 50 Leute) an. Natürlich kommen alle Hunde mit. Als es nach und nach voll wird, alle laut reden, wird Osiris nervös und zappelig. Ich gehe mit ihr nach draussen, wo sie sich beruhigt. Wieder in dem Raum (es hallt dort ein wenig) ist sie nach 2  Min. kaum mehr zu bändigen, wird immer hektischer, hechelt, strampelt nur noch. Ich sehe ein: es geht nicht mit ihr, sie verkraftet diesen Trubel, die lauten Stimmen und die Musik nicht und bringe sie in die Wohnung meiner Eltern. Da sie übernervös reagiert, gebe ich ihr eine Dosis des pflanzlichen Beruhigungsmittels, das uns der TA gegeben hat und nach ca. 15 Minuten schläft sie im Körbchen ein.

Gegen 17.00 Uhr verlassen wir die Feier um nach Osiris zu schauen. Sie schläft noch tief und fest. Ich will mich umziehen, da kommen meine Eltern mit all den Blumen, Geschenken usw.

Oskar hilft, all das hochzutragen. Ich stehe gerade in Slip und Hemd da, als Osiris wach wird.
Da Oskar gerade hochkommt, bitte ich ihn, Osiris nach unten zu tragen, sie wird pieseln müssen.

Kaum ist Osiris in seinem Arm, er öffnet die Wohnungstür, dreht er wieder um... zu spät, sein T-Shirt hat die volle Ladung abbekommen.

Am nächsten Morgen geht die Reise weiter nach Neuental bei Kassel, wo wir am Sonntag an einem Chi-Treffen von Chihuahua-in-Not teilnehmen wollen.

Am Abend lege ich sie in unserem Zimmer ins Körbchen, da das Bett eine sehr breite Besucherritze hat, ich habe Sorge, sie könnte sich dort wehtun. Das Körbchen steht an Oskar Seite. Ich bin kaum eingeschlafen, als ich durch Geräusche wach werde und Licht mache.

Osiris ist um das ganze Bett gewandert, steht am Kopfteil meiner Seite und begehrt Einlaß ins Bett.
(Es mag der eine oder andere nun grinsen, aber mittlerweile kann ich ihre minimalen Wünsche/Äusserungen sehr gut deuten.) Ich hebe sie rein, wo sie schnell an meinem Bauch einschläft.

Diesmal ist der Teilnehmerkreis sehr gross, Osiris aufgrund der aufregenden letzten Tage sehr nervös. Monika leiht mir freundlicherweise eine Hundebox, die wir in einer ruhigen Gartenecke aufstellen. Darin schläft sie bis zum späten Nachmittag. Dann ist es ruhiger und sie wandert ein wenig im Garten, legt sich dann ruhig in ihre Schlaftasche.


28.08.
Dana, Chunga und Arabella sind läufig, bringen nachts öfter das Bett zum wackeln mit ihrem intensiven Weibersex. Ich werde nachts gegen 1.00 durch Geräusche – starkes hecheln – wach. Ich will die läufigen Weibsen zur Ruhe bringen, stelle aber fest, die schlafen alle friedlich, das hecheln kommt vom Fußende.

Osiris ist aus dem Bett (freiwillig oder nicht?), liegt am Fußende auf der Seite und hechelt wie irre, bekommt kaum Luft.

Ich nehme sie auf den Arm, rede beruhigend mit ihr. Ich ziehe eine 20 ml Spritze mit lauwarmen Wasser auf, das ich ihr ganz langsam einflösse. Nach ca. 15 Min. ist sie ganz ruhig, total erschöpft, schläft sofort in meinem Arm ein.

Am nächsten Morgen stelle ich fest, sie hat mal wieder ins Bett gepieselt, d. h. Matratzenüberzug/Oberbett usw. waschen. Sie will nicht frühstücken, ich mache mir Sorgen.

Am Abend will sie auch nicht essen, ich versuche es gegen 22.00 Uhr nochmals und endlich:

Grosser Appetit, die Schüssel wird leergegessen. Mir fällt ein Stein vom Herzen.

Tagebuch-15
Osiris
Tagebuch
Tagebuch-2
Tagebuch-3
Tagebuch-4
Tagebuch-5
Tagebuch-6
Tagebuch-7
Tagebuch-8
Tagebuch-9
Tagebuch-10
Tagebuch-11
Tagebuch-12
Tagebuch-13
Tagebuch-14
Tagebuch-15
Tagebuch-16
Tagebuch-17