20.02.
Der Arzt ruft mich an, er hat das CT genau ausgewertet.

Diagnose:
Osiris hat ein wenig zu viel Hirnwasser, dieses drückt auf die entsprechenden Nervenbahnen für Augen und Riechnerv. Er sieht keinerlei Behandlungsmöglichkeit.

Wir sehen Osiris nun mit ganz anderen Augen, unsere Vermutung bzgl. schlecht sehen, war folgerichtig. Dank der Diagnosen sind wir nun sicher, können viel besser auf sie eingehen, wissen, das sie einiges nie können wird

Entschluss:
ihr das Leben so schön wie möglich machen und auf ihre „Behinderung“ eingehen.

In den nun folgenden Gesprächen mit Züchtern und unserer TA kristallisiert sich folgendes heraus:
Die Wasseransammlung im Gehirn war sicherlich nicht von Geburt an vorhanden. Verursacht wurde sie vermutlich entweder durch Preßwehen bei der Geburt ihrer Welpen, oder durch eine Infektion (was auch den plötzlichen Tod der Welpen erklären würde).

Nach Studium des Diagnoseberichtes will unsere TA eine ihr vom Studium bekannte TA fragen. Diese hat sich nach dem Studium der Tiermedizin sofort auf Neurologie spezialisiert und ist mittlerweile Professorin an der Vet-Uni München.

 

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