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  • Wird der gebarfte Hund abwechslungsreich gefüttert, ist Lebertran und auch Lebertranöl im Futterplan absolut überflüssig bzw. sogar gesundheitsschädlich. Das hat einen ganz bestimmten Grund. Lebertran enthält Vitamin D in sehr hochkonzentrierter Form. Gerade beim Kleinhund besteht sehr schnell die Gefahr einer Überdosierung. Dies kann eine Hypervitaminose D zur Folge haben. Sie führt unter anderem dazu, dass Calcium aus dem Darm absorbiert und aus den Knochen resorbiert wird. Durch Kalkablagerungen werden z. B. die Nieren geschädigt. Längerfristig kann es zu Kalziumeinlagerungen im Gewebe und Knochenschäden kommen. Weitere Folgen einer Überdosierung sind u. a. Gewichtsverlust, Erbrechen, Verstopfung, Bauchkrämpfe, Muskel- und Sehnenschmerzen. Eine hohe Überdosierung kann zum Tod führen.


    Da Vitamin D in einem gesunden Maß in vielen Lebensmitteln wie Butter, Hefe, Eier, Haut von Tieren (die im Freien gehalten werden) und grünem Blattgemüse enthalten ist, nimmt der Hund ausreichend davon auf. Wahrscheinlich können Hunde zudem, wie andere Lebewesen auch, körpereigenes Vitamin D bilden (bei täglichem Aufenthalt im Freien).


    Eine Ausnahme besteht, wenn die Zugabe von Lebertran vom Tierarzt empfohlen wurde, weil im Blutbild ein Vitamin D Mangel nachgewiesen wurde.