Daisy von Carlito

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  • Daisy kam im Spätsommer 2007 zu uns. Eine TS Orga suchte dringends nach einer Pflegestelle für die Kleine.

    Als Daisy aus dem Transkorbkorb kam, sah ich als erstes einen dicklichen, kurzfelligen Hund, der mich zur Begrüßung erstmal feste in die Hand biss.

    Die Lebensgeschichte ist schnell erzählt:
    als Strassenhund in Spanien lebend wurd Daisy im Frühjahr 2007 bei der TS orga abgegeben.
    Deklariert mit 1,5 Jahre kam sie dann nach Deutschland und wechselte dauernd, unter den komischten Begründungen, die Pflegestellen,bis sie dann zu mir kam.
    Sofort bemerkte ich, das dieser Hund keine 1,5 Jahre ist .
    Das gehen fiel ihr schwer, sie war schnell aus der Puste und sie hatte ein enormes Schlafbedürfnis.

    Ok, der erste TA Check machte dann aus Daisy mal ne 8 Jährige.

    Dann haben wir Daisy vermittelt, für 3 Tage, dann kam der Anruf, das sie 2 Menschen schwer gebissen hat.
    Ich holte Daisy sofort wieder zurück, bekam aber die zugefügten Wunden nicht gezeigt.Die Orga ordnete dann einen klinischen Befund an, der sich aus CT, Knochendichtungsmessung , Röngenbilder und gr. Blutbild und einer langen Untersuchung ergab.
    Auf Nachfrage in Spanien kam dann schon mal die Ansage, das bei dem Alter wohl ein Kommafehler war, statt 1,5 war Daisy nun 15 Jahre.
    Und der Befunde ergab dann exakt das gleiche Alter.

    Die kurzfristige Besitzerin outete sich dann fairerweise als Lügnerin, ihr war Daisy schlichtweg zu alt , und sie wollte sie wieder loswerden.

    Also ist Omma Daisy dieses Jahr ca 20 Jahre alt.




    Gesundheit: Daisy bekommt seit Dezember 2011 tägl.ein Medikament für ihr Herz.
    Wenn ihr die Knochen extrem weh tun, bekommt sie von mir ein Schmerzmittel gespritzt.

    Verhalten :
    Als Daisy bei uns einzog, brauchte sie weder uns noch die anderen Hunde.
    Sie war Einzelgänger, abweisend und biss bei jeder Gelegenheit gerne mal in meine Hand.
    Kämmen, Krallenpflege waren nicht wichtig für sie. Für mich aber schon und wir brauchten ein gutes Jahr, bis wir die Sache soweit geklärt hatten, das ich alles bei ihr machen darf, sie mich nicht beisst und am Ende der *Behandlung* ein Leckerchen bekam.

    Seit ca 2 Jahren wird die Omma tüddelig, sie steht dann vor der offenen Tür und schafft es erst, durch zu gehen, wenn man sie (höflich) dazu auffordert.
    Ausserdem erträgt sie es nicht mehr, allein zu bleiben. Sie weint dann und regt sich sehr auf, und bekommt dann Hustenanfälle.
    Mit Hundesitter und einem ausgeklügeltem Zeitmanagement muss Omma Daisy nun nie mehr alleine sein.

    Durch die lange Gabe von Cortison, das sie bekam, weil sie sich die hinteren Bänder weggeschossen hatte, hat Daisy ein leichtes Übergewicht, was wir aber mit Absprache der TÄ nun nichtmehr angehen werden. Das Ömchen ist eh schon auf Verwöhnmodus bei uns.

    Daisy ist immer noch komplett stubenrein, Ihr Seh- und Hörvermögen ist lt Tierärztin sensationell zu betiteln.
    Nur die Beinchen, die können nun nur noch ca 500 m laufen, dann muss die Omma getragen werden. Im Garten dröhmelt Daisy immer noch mit Wonne ihre Runden und verbellt auch immer noch vehemment jeden Igel .


    Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
    Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
    Edward Hoagland


    Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
    zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin