BARF

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  • B.A.R.F.
    „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“


    BARF ist keine Erfindung des Menschen. Kein Mensch hat einen Anspruch darauf, es sein Eigen zu nennen oder die letzte Weisheit zur Hundeernährung für sich zu beanspruchen. Die Fertigfutterindustrie hat es versucht in Bezug auf Hundeernährung und sie hat versagt.
    Alle Lebewesen, außer Hunde (und Katzen) fressen das, was die Natur gerade im Angebot hat. Sie bekommen mal mehr, mal weniger von verschiedenen Nährstoffen. Auch der Mensch rechnet nicht seinen Nährstoffbedarf aus, errechnet dann den vermutlichen Nährstoffgehalt seiner Lebensmittel, um dann jede Mahlzeit so zu gestalten, dass alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthalten sind. Oder?


    Barfen ist leicht. Barfen ist keine Religion. Barfen ist einfach nur Hunde füttern. Kein Grund, ein Brimborium drum zu machen. Es ist nicht entscheidend, ob ein Hund Getreide bekommt oder 30% statt 10% Gemüse. Es ist nicht entscheidend, ob der Hund 2-mal am Tag frisst oder nur einmal alle 2 Tage. Entscheidend ist, dass das Futter frisch und möglichst unbehandelt ist und dass man weiß, was der Hund tatsächlich an Zutaten bekommt.


    Es gibt inzwischen sehr kranke Hunde in unserem Land. Einige vertragen bestimmte Lebensmittel nicht, andere können Futter nicht mehr richtig verdauen. Für solche Hunde muss man die Fütterung so gestalten, dass es ihnen gut geht. Wenn es einem Hund mit Milchprodukten und etwas Getreide besser geht, sollte man ihm das füttern. Wenn ein Hund Knochen nicht verdauen kann, sollte man keine Knochen füttern. Wenn ein Hund nur gekochtes Futter vertragen kann, sollte man sein Futter kochen.
    „Wenn ein Hund Rohfutter nicht verträgt, liegt es nicht daran, dass das Futter nicht in Ordnung ist, sondern daran, dass der Hund nicht in Ordnung ist“


    BARF bietet also die Möglichkeit, die Ernährung mit wenig Mühe auf die Bedürfnisse des individuellen Hundes abzustimmen.
    Gesunde Hunde vertragen im Gegensatz zu kranken Hunden fast jedes Futter. Grobe Ernährungsfehler wie zum Beispiel Futter aus dem Sack zeigen sich oft erst nach einigen Generationen. Grobe Ernährungsfehler findet man in den meisten BARF Plänen aber nicht. Orientiert man sich am Modell Beutetier und erlaubt man den Hund auch mal diverse Wildpflanzen und Kot von Pflanzenfressern zu sich zu nehmen, wird diese Ernährungsform zur Gesunderhaltung führen.
    Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für „leckere“ Sachen in den Futtersäcken drin sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele und es gibt inzwischen Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen.
    Wie das Futter trotzdem mindestens 1 Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht. Viele Hundefutterhersteller kaufen ihre Grundsubstanzen ein wo Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Sie brauchen in ihrer eigenen Herstellung keine beifügen, und demnach auch nicht deklarieren (= zur Kenntnis bringen, bekannt geben).
    Also weiß man auch bei „gutem“ Futter nicht, was dahinter steckt!


    Die meisten Hundefuttersorten bestehen zum Größten Teil (60-90%) aus Getreide. In der Analyse umgeht man dies, wenn man die Getreidesorten einzeln auflistet. Fleischmehl wird als erste Zutat aufgeführt, was jedoch zusammengerechnet die Hauptzutat gemischtes Getreide ist. Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren werden zerstört, verändert oder beschädigt durch die Erhitzung im Herstellungsverfahren. Viele Narkosemittel und Medikamente jedoch nicht. Auf diese Substanzen wird das Futter aber nicht untersucht.


    Gerne verwendet man auch Füllstoffe wie Rotebeetemasse, da sie den Stuhl dunkel färben und lange im Darm bleiben, was dazu führt, dass der Stuhl fest und dunkel ist – ein Zeichen für eine gesunde Verdauung – ein beliebtes Verkaufsargument vieler Hersteller. Auch benutzen Fertigfutterhersteller gerne Bezeichnungen wie Zellulose (= Sägemehl)
    Außer Beutetiere frisst der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser.


    Viele Menschen füttern ihre Hunde nun nach dem Prinzip BARF und berichten von erstaunlicher Besserung des Gesundheitszustands. Hautprobleme verschwinden, die Hunde haben mehr Energie, die Hündinnen haben mit Trächtigkeit und Welpenversorgung weniger Probleme und die Welpen wachsen langsamer und gesünder auf.
    Viele Hundebesitzer haben Bedenken, weil die Fertigfutterindustrie und Tierärzte immer wieder vor rohem Fleisch und Knochen warnen. Rohes Fleisch sei gefährlich – der Hund werde Parasiten oder Salmonellen bekommen, heißt es. Nur durch Fertigfutter könne der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt werden, wird behauptet. Knochen seien lebensgefährlich und Rohernährung sei viel zu teuer und zeitaufwändig heißt es.


    Der Hund besitzt jedoch den Verdauungsapparat eines Fleischfressers, die gesamte Verdauung des Hundes ist von Natur aus auf rohes Fleisch und Knochen eingestellt. Salmonellen, Bakterien und Parasitzen sind allgegenwärtig – ein gesunder Organismus wird problemlos damit fertig – die Magensäure des Hundes ist sehr stark!




    Vorteile
    - Kein Zahnstein
    - Kein übler Hundegeruch
    - Weniger Parasiten
    - Starkes Immunsystem
    - Wesentlich kleinere Kotmengen
    - Starke Bänder und Sehnen
    - Bessere Muskulatur
    - Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen
    - Weniger Wachstumsprobleme
    - Risiko von Magendrehung drastisch reduziert
    - Freude am fressen
    Abwechslung ist das A und O!


    Je mehr Abwechslung, umso breiter ist das Nährstoffspektrum und umso sicherer ist es, dass der Hund mit sämtlichen, für ihn notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Probleme sieht man häufiger bei Hunden, die einseitig gefüttert werden, z.B. nur Huhn als Fleisch- oder nur mit Möhren als Gemüsequelle.
    1x wöchentlich fleisch- und knochenfrei Füttern, gefolgt von einem Fasttag (nichts zu fressen). Also 5 Tage Fleisch füttern, ein Tag Fleischlos, danach fasten. Verträgt der Hund das Fasten nicht, kann man 1-2 mal pro Woche fleischlos füttern.



    Mein Hund hat immer Hunger


    Die meisten Hunde haben immer Hunger, sie sind schließlich als Beutetier vorprogrammiert, große Mengen auf einmal zu fressen.
    Hunde unterscheiden sich genetisch kaum von Wölfen und viele Instinkte und Verhaltensweisen der Wölfe sind noch heute in unseren Haushunden zu sehen, unter anderem das fehlende Sättigungsgefühl. Mehr Futter zu wollen ist also normal und kein Zeichen, dass dem Hund was fehlt.


    Fütterungsmenge pro Tag?


    2% vom Körpergewicht des Hundes ist ideal. Ist der Hund sehr aktiv und bewegt sich viel, sind auch 3% in Ordnung.
    Eine Mahlzeit sollte aus ca. 75-90% Fleisch und 10-25% pflanzl. Erzeugnissen bestehen.
    Kein Getreide bei Krebserkrankungen, Allergien ( insbes. Futtermittelallergien!), Gelenkerkrankungen, Epilepsie und Hefepilzbefall verfüttern!
    Fleisch und Getreide sollte getrennt verfüttert werden auf verschiedene Mahlzeiten (also morgens Fleisch, abends Getreide)




    Obst und Gemüse
    Faustregel: Je Grüner das Gemüse, desto wertvoller ist es für den Hund. Grünzeug, vornehmlich Blattsalate, aber auch Karottengrün oder Kohlrabiblätter enthalten viel Chlorophyll. Chlorophyll ist wichtig, weil es vom Körper fast vollständig mit dem Zellsaft aufgenommen wird, der beim Pürieren mit dem Mixer oder Pürierstab entsteht.


    Geeignete Gemüsesorten:


    Blattgemüse: Kopf-, Feld-, Pflück-, Endivien-, Romana-, Eisberg-, Eichblatt- und Bataviasalat, Lollo Rosso, Lollo Bianco, Chicoree, Rucola und Portulak. Grüne Salate enthalten hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.


    Wurzelgemüse: Karotten, Mairüben, Fenchel, Wurzelpetersilie, Radieschen, Rettich, Rote Beete, Knollensellerie.
    Aus Karotten lässt sich ein hervorragender Gemüsebrei herstellen. Er ist reich an Carotinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Pektin, schützt die Magen- und Darmschleimhaut und unterstützt auf diese Weise das Immunsystem.


    Fenchel wirkt beruhigend auf dem Magen. Er hält Plagegeister wie Pilze, Endoparasiten und Bakterien im Darm in Zaum und der Vitamin C Gehalt übertrifft den der Orange bei Weitem


    Rote Beete sind reich an Vitamin C und Eisen. Sie gelten als Blutbildend und allgemein stärkend. Leider speichern sie Nitrat und ihre Oxalsäure bindet Kalzium. In Maßen gefüttert sind sie aber sehr wertvoll.


    Kürbisgewächse = Kürbisse, Gurken, Zucchini



    Geeignete Obstsorten:

    Alles pürieren, am bestem mit reifem oder überreifem Obst


    Äpfel reinigen den Darm. Bindet Giftstoffe und hemmt das Wachstum von Bakterien. Äpfel wirken harntreibend.


    Aprikosen sind wohlschmeckend und reich an Vitamin C


    Bananen sind bekömmlich, reich an Kalium, sättigen und beruhigen Magen und Darm


    Birnen reinigen den Darm und entgiften den Organismus. Wegen dem süßen Geschmack werden sie von Hunden sehr gerne angenommen


    Beeren (Brom-, Erd-, Him- und Johannisbeeren) sind Vitaminreich. Harntreibend und stärken das Immunsystem.


    Pfirsiche und Nektarinen enthalten viel Karotin, regen die Verdauung an und kräftigen das Immunsystem. Die Steine vor dem Pürieren entfernen, damit keine Blausäure ins Mus übertreten kann (auch beim Apfel!)


    Melonen unterstützen die Eiweißsynthese, stärken die Schleimhaut und das Immunsystem. An heißen Tagen sind eisgekühlte Stücke nicht nur für den Hund ein Genuss.


    Papaya ist sehr wertvoll: Sehr enzymreich mit hohem Vitamingehalt der die Verdauung verbessert.



    DAS DARF NICHT IN DEN NAPF:

    Schweinefleisch – niemals roh verfüttern, Krankheitsverlauf der Aujeszky-Krankheit ist tödlich!
    Große Röhrenknochen – wenn der Hund das fressen sollte, dann nur unter Aufsicht!
    Nachtschattengewächse – Aubergine, Paprika, unreife Tomaten, Kartoffeln und Peperoni enthalten roh das giftige Solanin. Also gar nicht oder Kartoffeln nur gekocht füttern.
    Hülsenfrüchte – Linsen & Co. gehören generell nicht in den Futternapf. Im Rohen Zustand sind sie absolut giftig
    Zwiebelgewächse – Zwiebeln und Lauch zerstören die roten Blutkörperchen und können zur Anämie (Blutarmut) führen)
    Weintrauben, Rosinen – Sie können schwere Nierenschäden auslösen



    Öle und Fette


    Öle und Fette tierischer und pflanzlicher Herkunft braucht der Hund als Energieträger
    Öle sind als Zusatz im Obst und Gemüsebrei wichtig, denn nur so werden die fettlöslichen Vitamine A D E und K vom Körper aufgenommen


    Pflanzenöl: Sonnenblumen-, Oliven-, Weizenkeim-, Maiskeim-, Raps-, Distel-, Kürbiskern-, Kokos-, Lein-, Traubenkern-, Walnuss-, Sesam-, Nachtkerzen-, Borretsch-, Schwarzkümmel-, Rosmarin-, Hanf-, Erdnuss- und Haselnussöl


    Tierisches Öl: Lebertran, Lachs-, Kabeljau- und Dorsch Öl


    Pflanzenfett: Kokosfett oder –Butter sind leckere Kalorienbomben, die als Geschmacksverstärker eingesetzt werden. Sie wehren Darmparasiten erfolgreich ab.


    Tierisches Fett: Butterschmalz, Rindertalg, Gänseschmalz und Schweineschmalz verfeinern Obst und Gemüsebreie. Eine Infektionsgefahr mit der Aujeszky-Krankheit besteht nicht, da Schweineschmalz bei der Herstellung stark erhitzt und vorhandene Viren abgetötet werden.



    Milchprodukte


    Naturjoghurt, Butter-, Sauer- oder Dickmilch: Wegen ihrer lebenden Kulturen sind sie nicht nur reich an Vitamin A und D sondern auch leicht verdaulich. Ziegenmilch wird oft besser akzeptiert als die Kuhmilch (sie kann bei manchen Hunden weichen Stuhlgang oder Durchfall verursachen) und ist reich an Fett und Vitamin D.


    Hüttenkäse enthalten wenig Fett und viel leicht verdauliches Eiweiß. Frischkäse ebenso.


    Hart- und Weichkäse ist sehr salzhaltig, in großen Mengen nicht gut zu vertragen. In kleine Würfel geschnitten können milde Käsesorten als Belohnungshappen eingesetzt werden.


    Quark ist sehr fettreich und eine Kalziumbombe. Wird bei Gewichtszunahme bei mageren Hunden gefüttert. Sofa-Fans bitte sparsam in Form von Miniklecksen verfüttern oder gleich Magerquark geben.


    Butter ist ein guter Fettlieferant. In großen Mengen wirkt sie abführend und führt zu Durchfällen.


    Butterschmalz ist sehr gut verträglich und wunderbar für Hunde, die Hochleistungen erbringen müssen. Auch gut für magere Senioren.
    Ei enthält leicht verdauliches, hochwertiges Protein, ebenso wie Fett, essentielle Fettsäuren, viele Mineralstoffe und Vitamine. Die Schale ist eine hervorragende Kalziumquelle (im Mixer stark zerstoßen oder mit pürieren!)
    Vorteilhaft ist ein rohes Ei, wenn der Gemüsebrei Kalziumkiller wie Brokkoli, rote Beete oder Spinat enthält. Einfach komplett mitpürieren. Mehr als ein Ei pro Woche bei mittelgroßen Hunden nicht verfüttern.
    Eierschale vorher gründlich heiß abspülen! Salmonellen verringern!


    Kräuter und Nüsse


    Brennesselblätter regen Stoffwechsel an


    Gänseblümchen sind vitaminreich, schleimlösende Wirkung, entzündungshemmend, appetitanregend, blutreinigend und regen die Verdauung an


    Löwenzahn stärkt frisch gepflückt den ganzen Organismus, blutreinigend, entgiftend, durchblutungsfördernd, harntreibend und appetitanregend


    Petersilie strotzt vor Vitamin C – harntreibend, entzündungshemmend. Vorsicht bei trächtigen Hündinnen: Zu viel kann zu einer Fehlgeburt führen


    Brombeer- und Himbeerblätter sind reich an Vitamin C und hat eine harntreibende Wirkung, keim- und Pilztötend, entzündungshemmend. Können Durchfall lindern


    Echte Kamille wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und beruhigend



    Nüsse sind Fettbomben mit hohem Energiegehalt, enthalten ungesättigte Fettsäuren, viele Vitamine und Mineralstoffe. Stark zerkleinert verfüttern, bzw. gleich mit pürieren, ohne Schale, versteht sich ;) Schmackhaft sind alle Nussarten, und zum Obstbrei sagt kaum ein Vierbeiner nein. Hunde die viel Energie verbrauche dürfen mehrmals pro Woche einen Esslöffel in die Futterportion bekommen. Mandeln enthalten zu viele Bitterstoffe und sollten nicht verfüttert werden (Blausäure)


    Alternative Leckerchen (statt Hundekuchen getrocknetes Brot/Brötchen)


    Betthupferl: Vor der Nachtruhe, das gibt dem Magen eine leichte Beschäftigung für die Nacht. Der Magen übersäuert sich nicht und keine Darmgeräusche stören die Nacht
    Mit Butter: Sei Senioren oder Leichtgewichten darf etwas Butter oder Schmalz mit aufs Brot.
    Süchtig auf Brot: Hunde die geradezu wild auf Brot sind haben ein zu viel an Bestimmten Bakterien und Pilzen im Darm. Ein Tierheilpraktiker wird eine Darmsanierung empfehlen


    Fleisch


    Wertvolle Innereien (max. 1x pro Woche verfüttern, da Stoffwechsel und Entgiftungsorgane sind)


    Herz: zart und am wenigsten belastet


    Lunge: relativ schwer zu verdauen und in geringen Mengen füttern


    Leber: Vitamin A und B, Kupfer, Eisen


    Milz: reich an Blutzellen


    Niere: der darin enthaltene Purin Gehalt kann zu Ablagerungen in den Gelenken führen.


    Rindermagen – Delikatesse


    Grünen Pansen lieben unsere Vierbeiner. Und er ist gesund. Das vorverdaute Grün kann der Hundedarm aufnehmen und verarbeiten.
    Blättermagen ist nicht so fetthaltig wie der grüne Pansen, eignet sich für kalorienarme und sättigende Mahlzeiten.
    Alles sehr geruchsintensiv und am besten draußen im Freien zu verfüttern.
    Wenn der Hund dieses 2x die Woche verfüttert bekommt, dann braucht man sich keine Gedanken um eine Nahrungsergänzung machen.


    Geeignete Fleischsorten:
    Huhn: Hühnerrücken sind fleischreich, Haut enthält viel Fett, weiche Knochen liefern Rücken und Rippen. Hühnerhälse verputzen Welpen problemlos. Flügel und Schenkel kann man zuerst mit einem Hammer zerkleinern. Eine hervorragende „Einsteigerfleischsorte“


    Rind und Kalb: diese großen Tiere bieten viele Fleischteile und Knochensorten, für die der Mensch keine Verwendung hat. Daher stehen sie hauptsächlich auf den Speiseplan. Das Fleisch ist sehr nahrhaft, gerade Kalbsfleisch ist bei empfindlichem Magen gut verträglich.


    Lamm wird gerne bei Diäten verfüttert, da sie fett- und cholesterinarm sist


    Pferd: mageres, cholesterin- und harnsäurearmes Fleisch steht bei Futtermittelunverträglichkeiten bevorzugt auf dem Speiseplan.


    Wild Fleisch von Reh, Hirsch und Hase sollte vor dem Füttern auf Wurmbefall kontrolliert werden


    Kaninchen: Das helle Fleisch ist leicht verdaulich und mager. Neben Hühner und Putenfleisch bietet es sich ideal für die Futterumstellung an.



    S.O.S


    Schaumiges Erbrechen: Der Hund buckelt, würgt und spuckt Schleim mit vielen Blasen und ein paar Grashalmen.
    Das könnte helfen: Der Magen hatte nichts zu tun, wahrscheinlich sind die Futteabstände zu lang, diese verkürzen oder zwischendurch kleine Knabbereien geben.


    Erde fressen: Der Hund buddelt Wurzeln aus und frisst Erde
    Das könnte helfen: Im Futter 4 Wochen lang jeweils 1-2 Dosierlöffel Heilerde ins Futter untermischen

  • Ich hab die Datei kopiert und hier ein wenig rumgebastelt, damit das nicht so zusammengewürfelt aussieht, ich wünsche euch viel spaß beim lesen und auf einige neue erkenntnisse die ich eventuell noch nicht habe ;)


    Liebe Grüße, Sina

  • Hallo,


    folgenden Satz finde ich merkwürdig:



    Barfen ist leicht. Barfen ist keine Religion. Barfen ist einfach nur Hunde füttern. Kein Grund, ein Brimborium drum zu machen. Es ist nicht entscheidend, ob ein Hund Getreide bekommt oder 30% statt 10% Gemüse.
    Es ist nicht entscheidend, ob der Hund 2-mal am Tag frisst oder nur einmal alle 2 Tage. Entscheidend ist, dass das Futter frisch und möglichst unbehandelt ist und dass man weiß, was der Hund tatsächlich an Zutaten bekommt.


    Man muss sich sehr genau Gedanken machen wovon der Hund wie viel bekommt, es reicht nicht einfach eine Tomate und irgendein Fleisch in den Napf zu machen.
    Man muss sich nicht täglich an Vorgaben halten und Werte einhalten, aber im Monatsmittel sollte es schon stimmen. Getreide hat in einer "guten" Hundeernährung eigentlich auch nichts zu suchen.
    Wölfe fressen von sich aus auch kein Getreide und können es auch nicht verwerten.




    Ansonsten finde ich das alles sehr schwammig. Es steht nicht drin, was der Hund braucht. Besonders Kalzium wird überhaupt nicht angeschnitten.
    Als Überblick okay, aber wie gesagt daraus kann man sich eigentlich keinen guten Plan erstellen,
    meiner Meinung nach zumindest.



    Viele Grüße
    Nina

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund. (Mark Twain)

  • Wie gesagt,eine zusammenfassung aus 2 büchern,habe nichts selbst erfunden. Mein hund bekommt keine getreide von mir. Wieso das in dem buch drinstand,weiss ich auch nicht.


    Rezepte usw stehen da natürlich nicht drin,aber in den büchern. Und diese zusammenfassung habe ich mal für meinen bericht geschrieben gehabt,mehr nicht.

  • Hallo Loupie,
    würdest du bitte die Bücher angeben.

    Gruß Oskar


    Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
    Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
    Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)


  • Natürlich steht in den büchern viel,viel mehr drin, auch was kalzium etc betrifft! Aber ich hab viel weggelassen da ich sonst alles überschwemmt hätte

  • Hallo Sina,


    ich habe ein neus Thema daraus gemacht, damit es übersichtlicher bleibt. Leider habe ich nicht mehr die Zeit mir alles genau durchzulesen und gegebenenfalls zu kritisieren. Vorab möchte ich nur eins für alle Chibesitzer die es lesen klar stellen. Kleinhunde benötigen ca. 6-8 % ihres Körpergewichtes an Futter. Je kleiner der Hund um so höher sollte man ansetzen. Mit 2-3% Futter, verhungern unsere Zwerge.


    LG Gabi

  • Hallo,


    doch doch den Text finde ich teilweise ganz gut.
    Aber es sind eben manche Stellen drin, die verwirrend sind für jemand der keine Ahnung vom Barfen hat / sich einlesen will.


    Bei dem Text kommt nicht raus, wie die Barf Fütterung funktioniert.
    Einzelne Komponenten werden erklärt aber eben nur einzeln und nicht als Ganzes.


    Das das Thema Kalzium raus gelassen worden ist von Dir,
    finde ich ein bisschen komisch, wo doch Kalzium mit zu den wichtigsten Dingen beim Barfen gehört.



    Die Barf Themen hier im Forum sind doch deutlich informativer und besser.
    Wie gesagt anhand deines Textes kann man sich keinen korrekten und guten Fütterungsplan erstellen,
    dazu fehlt zuviel und ist nicht vollständig erklärt. Ich bin bloß so kritisch weil man auch an die Leute denken muss
    die bspw. via Google hierhin kommen und diesen Text als Richtlinie nutzen wollen würden.


    Ich habe meinen Barfplan komplett mit Infos aus dem Nachschlageforum erstellt
    und die Hexen drüber schauen lassen, dort sind alle wichtigen Komponenten,
    Mengen und Zusätze aufgeführt. Anfangs war es sehr schwer, aber hat man sich einmal
    reingedacht und länger damit beschäftigt ist es eigentlich recht einfach, aber aller Anfang ist ja eh schwer ;).


    Viele Grüße
    Nina

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund. (Mark Twain)

  • Hallo, also ich muss selbst ja noch etwas lernen,denn soooo lange bin ich auch nicht dabei und man lernt nie aus, ich bin jederzeit bereit,dazuzulernen. Ich gebe lou nicht 2% sondern mehr,da ich gemerkt habe,dass er abgenommen hatte.mit ca 150gramm am tag hat er wieder eine gesunde linie (er wiegt knapp 3kg)
    Und ich möchte mich auch in diesem gebiet gerne erweitern,zur zeit muss ich erst mal forschen,gegen was lou noch so allergisch reagiert ,erst wenn ich alle fleisch sorten durch habe,verändere ich die gemüse und obstsorten und schaue ob er reagiert oder nicht. Bis dahin dauert das noch und ich mache zur zeit ungefähr 30:70. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar tipps was ich noch in meine datei hinzufügen kann :-)


    Lg sina

  • Hallo,


    zeig uns doch mal deinen Fütterungsplan.



    Das ist z.B. mein Fütterungsplan:


    Woche 1:
    Hühnerherzen 65g, 10g Putenmägen, 25g Gemüse
    Grüner Rinder Pansen 100g + 1 Prise Salz
    Schlund 70g, 5-10g Lammleber , 25g Gemüse
    Seefisch 75g, 25g Gemüse
    Muskelfleisch Rind 65g, Putenmägen 10g, 25g Gemüse + 1 E"
    Blättermagen (Rind) 100g
    Gurgel (Rind) 75g, 25g Gemüse


    Woche 2:
    Rinderherz 65g, 10g Hühnermägen, 25g Gemüse
    Lamm Pansen 100g + 1 Prise Salz
    Schlund 70g, 5-10g Geeflügelleber, 25g Gemüse
    Seefisch 75g, 25g Gemüse
    Muskelfleisch (Wild, Lamm oder Rind) 65g, Putenmägen 10g, 25g Gemüse + 1Ei
    Blättermagen (Rind)100g
    Gurgel (Rind) 75g, 25g Gemüse

    Jeden Tag ein paar Tropfen Öl über das Futter (aber nicht mehr als 1 TL die Woche).


    Jeden zweiten Tag gibt es Knochen: Hühnerhals, Hühnerflügel, Lamrippe, Lammknochen... was ich halt so bekomme.
    (Wenn es an einem Tag mal ein großer Knochen (nicht mehr als 30g Knochen am Tag! )war fällt die nächste Knochenration aus.)


    Das Fleisch variiert aber von Monat zu Monat ein bisschen,
    da ich nur einmal im Monat einkaufen gehe und halt gucke was ich dann bekomme.


    Milchprodukte bekommt er so nebenbei immer mal...


    Zum Gemüse, ich mache immer einmal im Monat einen Barf Tag, mit einkaufen, Gemüse machen, abwiegen, abpacken und einfrieren.
    Da mache ich dann verschiedene Varianten fertig (püriert) und friere die in mit in die Tüte vom Fleisch ein, was über bleibt kommt in Eiswürfel Behälter (für den nächsten Monat).
    Das hier sind bspw. die 4 Varianten vom letzten Monat:
    70g Salat (Rucola), 60g Möhren, 10g Tomate, 35g Apfel,
    65g Salat (Römersalat), 50g Zuccini, 30g Rote Beete, 30g Orange
    80g Spinat, 45g Möhren, 20g Paprika, 30g Mango
    80g Salat (Rucola), 45g Zuccini, 30g Gurke, 20g Kiwi



    So ich glaube ich habe an alles gedacht.


    Lg Nina

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund. (Mark Twain)

  • Ich kann noch nicht so viel mixen und runhantieren,solange ich noch nicht weiss,gegen was lou noch so allergisch reagiert. Ich muss jedes mal mit der ausschlussdiät machen,wenn ich gewechselt habe (die ersten 8wochen seit januar pferdefleisch & kartoffeln) danach habe ich öl,apfel,kiwi beigemengt und danach auf rindfleisch gewechselt. Als er dann allergisch reagiert hat, musste ich von vorne anfangen mit der ausschlussdiät. Jetzt bekommt er putenhälse mit einem gemüsebrei (beinhaltet karotten,karottenblätter, sellerie etc) so langsam taste ich mich an mehr und mehr. Wie gesagt ich muss erstmal forschen was er verträgt und nicht und dann kann ich woche für woche individuell füttern. Aber auf jeden fall schmeckt es dem lou bestens und er hat viel appetit :-)


    Lg sina

  • Hallo,


    mit dem Thema Ausschlussdiät kenne ich mich leider nicht so aus,
    aber jeden Tag Putenhälse mit Gemüse erscheint mir zuviel Kalzium..


    Vielleicht weiß da jemand mehr zu dem Thema.
    Ich denke man sollte trotzdem an Zusätze wie Salz, Öl, Leber, Ei und Kalzium denken.
    Eine Ausschlussdiät kann ja auch schnell mal bis zu einem Jahr dauern wie das so klingt,
    Ausschlussdiät hin oder her aber man sollte doch trotzdem gucken das alles gefüttert wird was er braucht, oder?


    Ich hätte jetzt gedacht das man eine bestimmte Zeit nur eine Tierart füttert,
    aber davon dann sowohl Muskel, als auch Knorpelfleisch, Innereien sowie Leber und wenn es geht (bei Rind und Lamm) auch Pansen.
    Sehe ich das völlig falsch? Beim Gemüse ist man ja recht schnell durch und kann ja bei ein paar Sorten (zb. Salat + Möhre + Apfel, Spinat + Zuccini + Orange... o.ä.)
    bleiben wenn er sie vertragen hat, experimentieren kann man dann wenn man raus gefunden hat auf welches Fleisch er allergisch ist,
    sonst hat man ja zwei Komponenten wovon man nicht weiß was nun das Problem war.


    Wie gesagt ich habe vom dem Thema nicht wirklich Ahnung das sind jetzt bloß Vermutungen...
    Bitte korrigiert mich da, wenn ich falsch liege!


    Lg Nina

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
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  • Naja,ich mach ja schon so gut wie abwechslungsreich, also hirsch habe ich ihm auch gegebe(kaninchen,hase,känguruh frisst er nicht) bei einer ausschlussdiät kann man eine zeit lang füttern ohne die wichtigen zusatzstoffe,aber auch nur eine zeit lang. Da ich aber weiss,dass es an öle etc keine allergie herovrruft bekommt er diese komponenten auch von mir,nur eben fleisch nicht (ich habe bis jetzt pferd,pute, lamm und hirsch probiert, so wie auch rind,was er leider nicht verträgt) beim hirsch ist das problem dass es so schwer käuflich ist (frischfleisch jedenfalls) nächste woche probier ich anderes fleisch,lou hat jetzt 2 wochen putenhälse mit einer gemüsemischung bekommen und nicht reagiert (reaktion kann von wenigen tagen bis zu 2 wochen ausgelöst werden) ich mache das alles in absprache der kleintierklinik und soweit ist alles okay bei ihm. Im gefrierschrank habe ich noch andere sorten da die er nächste woche bekommt und dann schau ich weiter.. ich hoffe ich habe so bald wie möglich viele sorten durch *hoff* schön wäre es,wenn die futtermittelallergie durch blutbild auffindbar wäre...ich habe immer gedacht dass man das so herausfinden kann,aber pustekuchen.. :-( jetzt heisst es probieren geht über studieren..

  • Achso und eine ausschlussdiät sollte 8 wochen dauern, mit allergiegeeignetem fleisch (pferd,wild und exotisches fleisch - das was der hund sonst noch nie bekommen hat) in dieser ausschlussdiät am besten kartoffeln dazugeben (wenn die nötigen stoffe in den 8wochen fehlen,ist das o.k. aber nicht darüber hinaus)
    Da ich aber weiss dass es an komponenten kein auslöser für die allergie liegt, g
    ebe ich lou wieder 'allergiefleisch' aber eben mit den komponenten wie öl,mineralstoffe,kalzium etc, sowie zwischendurch milchprodukte (worauf er abfährt)


    Ich weiss,bei mir klingt das kompliziert,aber das ist der einfachste weg,um genau herauszufinden,was er verträgt und was nicht..


    Lg sina

  • Hallo Sina, also mir haben Deine Ausführungen schon mal geholfen. Den Rest kann man sich ja selber in den vorgestellten Büchern rauslesen ! So viele Infos über die Futterkomponenten würden hier doch den Rahmen sprengen. Liebe Nina, Deinen Fütterungsplan habe ich mir mal als Gedankenstütze für Pauls Speisenplan kopiert. Bin gespannt ob Paul pürierten Salat und Obstbrei annimmt. Muß erstmal rausfinden wo ich den Rindermagen und Pferdefleisch herbekomme, denn beim Fleischer hab ich's noch nicht gesehen.
    LG Mandy & Paul

  • Hallo zusammen,


    eine Frage!


    Stimmt es wirklich, dass rohe Paprika für Hunde giftig ist ? :/
    Habe ihnen nämlich schon mal welche mit ins Barf gemischt.... :/ Ist aber zum Glück nix passiert!?