Epilepsie

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  • Hallo Chifreunde,
    ich habe einmal den Bereich der Epilepsie zusammengefasst:


    Ich persönlich würde immer zugleich das Herz mittels Ultraschall untersuchen lassen.
    Ich glaube eher an eine Herzerkrankung als an die Epilepsie.


    Früher als der Wasserkopf (Hydrozephalus) noch öfters vorkam, war das oft der Grund für epileptische Anfälle.
    Heute kommt bei einem Chi von über 2 Kg der Wasserkopf eher selten vor.


    Eine Herzinsuffizienz kommt bei den Chihuahuas sehr häufig vor.


    Nicht vergessen darf man auch die Hypoglykämie (Unterzucker), die Chi's können sehr schnell ihren Kohlehydratspeicher, der eher sehr knapp bemessen ist, leeren.


    Hier nun die beschreibung des Epilepsiekomplexes

  • Epilepsie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die zu krampfartigen Anfällen führen können, je nach Ursache kann man das im Blutbild sehen oder auch nicht, und je nachdem wie das Blutbild ausfällt, kann man dann auf die entsprechende organische Ursache schließen, ein Tierarzt sollte da eigentlich genau Bescheid wissen.


    Oft wird im Blutbild aber keine Ursache gefunden, dann kann es z.B. auch vom Herz her sein.


    oder es ist sog. idiopatische Epilepsie, die wird auf genetische Ursachen zurückgeführt, weil man sonst keine Erklärung hat.


    Eine weitere Erklärung wären Gehirnfunktionsstörungen, z.B. durch schwere Geburt (Sauerstoffunterversorgung), genau wie beim Menschen, was bei Chis ja nicht selten ist, oder durch Unfall, zum Beispiel runtergefallen. oder Tritt/Schlag gegen den Kopf etc.


    Auch allergische oder Überempfindlickeits-Reaktionen können Krämpfe auslösen, z.B. gegen Getreide, oder auch Giftstoffe. Sowas kann man gut durch Ausschlussdiät feststellen und vermeiden.


    Auch Impfungen können Epilepsie verursachen.


    Flackerlicht und Stress können auch zu Krampfanfällen führen.


    Ebenso Fehlernährung, z.B. Kalziummangel oder zuviel Phosphor (was die Kalziumaufnahme behindert), zuviel Magnesium etc. etc. sowas passiert aber nur, wenn man zusätzlich noch irgendwelche Mineraltstoffpulver ins Futter mischt ohne die genaue Dosierung berechnet zu haben.


    Grundsätzlich müssen Krampfanfälle erstmal auf organische Ursachen abklären, da man diese anders behandeln muss, z.B. Leberschaden oder Herzschaden, ich würde zusätzlich noch eine Ausschlussdiät versuchen, da auch beim Menschen z.B. Käse, Rotwein etc. zu epileptischen Anfällen führen kann.


    Ansonsten ist eine Behandlung mit Epileptika erst dann angezeigt, wenn die Anfälle mehrmals im Monat auftreten (organische Gründe ausgschlossen sind und Futterumstellung nix gebracht hat) oder von besonders starker Heftigkeit sind oder sehr lange dauern. In der Regel dauert ein Anfall nur wenige Minuten und der Hund erholt sich sehr schnell wieder, sollte der Hund danach total neben der Kappe über längere Zeit sein, sollte man über Epileptika nachdenken, ebenso, wenn sich die Anfälle häufen. Nicht aber wenn die Anfälle nur sporadisch auftreten und von kurzer Dauer sind und der Hund sich sehr schnell davon erholt, als sei nix gewesen sozusagen. Denn die Epileptika haben auch Nebenwirkungen.


    http://epilepsie-beim-hund.de/