Babykatze und ausgewachsener Chihuahua?

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  • Ich besitze meinen nun 4 Jahre alten Chi-Rüden und möchte mir gerne einen Mitbewohnern für mein Chi holen.
    Leider habe ich nicht genug Zeit einen zweiten Chi zu erziehen, was früher jedoch perfekt gepasst hat! Ich habe also genug Zeit für meinen Luis, nur leider nicht für einen Zweithund:-/
    Nun habe ich überlegt wie es denn mit einer Katze wäre. Ich weiss schon dass sich mein Luis mit Katzen versteht also keine Probleme hat. Ich finde Katzen soo toll und denke sie wäre ein perfekter Begleiter für meinen Chihuahua.
    Nun habe ich schon oft gehört dass sich Katzen total gut mit Hunden verstehen können aber wieder auch nicht:-/
    WEnn, würde ich eine kleine Babykatze anschaffen, damit sie es von Anfang an kennt, einen Hund an ihrer Seite zu haben und damit sozusagen gross wird.


    Was denkt ihr darüber?
    Habt ihr vielleicht schon erfahrungen gemacht?
    Ich freue mich sehr pber Antworten:-))

  • Hallo santaba,


    bei mir selber war es anders rum, wir haben einen sechs Jahre alten Kater und im Dezember letzten Jahres kam ein Chihuahuawelpe zu uns. Dazu muss ich sagen, unser Kater hatte generell Angst vor Hunden, anfangs auch vor unserem Chi, doch die Angst vor unserem Chi legte sich relativ schnell. Ich glaube, da war es anders rum schlimmer, also unser Chi hatte mehr Angst vor unserem Kater. Da unser Chi noch so klein war, und wir nicht wussten wie unser Kater reagiert, hatten wir den Chi erstmal auf den Arm genommen. (Unser Kater wohnt nämlich in unserem Wintergarten und ist die Nacht über nicht im Haus). Wir haben es auch ein paar Tage, so gemacht, dass wir den Chi auf den Arm und der Kater wurde halt unten auf den Boden gestreichelt, damit er sich auch von Anfang an, nicht vernachlässigt fühlt. Nach den paar Tagen, wo sich unser Chi dann auch schon eingelebt hat, haben wir ihn auf den Boden getan. Anfangs waren sie beide noch recht unsicher, aber bald hat unser Chi keine Angst mehr vor unserem Kater gehabt. Anfangs hat unser Kater unseren Chi, ohne Kralle, ein paar Mal eine runter gehauen, unser Kater wollte einfach noch Abstand, jetzt ungefähr ein halbes Jahr später, sind die zwei so etwas wie Freunde geworden :love: Inzwischen haben sie sich richtig aneinander gewöhnt und beschnuppern sich des öfteren sogar richtig.
    So war es bei uns, und ich muss sagen unser Kater ist noch viel anhänglicher geworden. Letztens hat er uns sogar "abgeholt" als wir zu Fuß wo waren. :love:


    Bei Bekannten war es genauso bei dir, Babykatze zu zwei großen Hunden, ein Magyar Vizsla und ein Australien Sheppard und die verstanden sich von Anfang an auch super.


    Liebe Grüße,
    SaRoMi

  • Hallo Santaba,


    eine Babykatze als Begleiter für einen Chihuahua? Finde ich nicht gut - ehrlich gesagt. Du kannst Glück haben, so das die beiden gelegentlich miteinander spielen - ansonsten geht eine Katze ihren eigenen Weg. "Hunde haben Herrchen u Frauchen - Katzen haben Personal" ;-)
    Zudem schreibst Du von einer Babykatze -auch diese musst Du erziehen! Eingewöhnung, Katzenklo, sie wird Dir bis sie gross ist auch so einiges im Spiel zerstören, (Vorhänge, Couch, usw....) auch musst du darauf achten, welche Pflanzen du hast - (noch mehr wie beim Hund, denn der kommt ja nicht an Fensterbretter - katzen schon) Alles in allem bitte nicht denken - katze ist leichter zu handeln als ein Hund! Und.... 100% Freunde im Sinne von Begleiter wird eine Katze NIE sein. Sie akzeptieren sich bestenfalls.
    Es gibt noch einiges mehr, was es zu bedenken gibt.....
    Vll wäre ja ein erwachsener Zweithund eine Lösung?


    Vg

  • Ich denke auch, dass eine Babykatze auch viel Arbeit sein kann.


    Aber: Hund und Katz können richtig dicke Freunde sein, nicht nur einander akzeptieren. Bei mir kuscheln Hund und Katz im selben Körbchen, Hund putzt Katze, Katze begrüßt Hund mit Köpfchengeben etc. Also, das ist weit mehr als akzeptieren. Und solche Freundschaften kenn ich einige, das ist keine große Ausnahme. Meine Katzen haben und wollen auch kein Personal, die sind meine Freunde und Familienmitglieder, wie meine Hunde auch. ;) Meine erste Katze war auch als Gesellschaft für den (damals noch Einzel-) Hund da, hat super geklappt.


    Eine weitere Option wäre eine schon erwachsene, brave Katze, die bekanntermaßen Hunde mag (war bei mir so).


    lg
    Andrea

  • Hi,
    Katzen brauchen Sozialpartner, daß sie Einzelgänger sind, ist schon lange wiederlegt. Ein Kitten allein, selbst in Gesellschaft eines Chis, geht einfach nicht. Da fehlt ein kätzischer (am Besten gleichaltriger) Partner zum Toben, Raufen, Kuscheln, Putzen.


    Ich würde es aus Tierliebe in der Konstellation sein lassen.
    LG von Julie