Wissenschaft die Wissen schafft

Anmeldung-Registrierung

Anmelden oder registrieren

  • Wie funktioniert die Wissenschaft?


    Am Anfang steht das Phänomen, eine Beobachtung.
    Phänomene müssen möglichst exakt beschrieben werden.
    Ein Phänomen muss so interpretationsarm wie möglich beschrieben werden.
    Für das Phänomen eine Erklärung finden, die Hypothese.


    Verschiedene bestätigte Erklärungen für das Phänomen führen zu einer, möglichst widerspruchsarmen, Theorie.
    Der momentane Erkenntnisstand ist nur Hier und Heute gültig.


    Der Wissenschaftliche Prozess.

    Beschreibung des Phänomens.


    Aufstellen einer oder mehrere Hypothesen (erwarteter Zusammenhang)
    - Hypothesen in wenn-dann Sätzen aufbauen (formulieren).
    - Eine Hypothese
    .. + muss testbar sein
    .. + muss falzifiezierbar sein (wann trifft sie nicht zu -> verwerfen der Hypothese)
    .. + muss verifizierbar sein, die Aussage ist richtig
    .. + nach Möglichkeit allgemein gültig sein
    .. + ohne unbelegbare Hilfshypothesen auskommen
    .. + Okhams Rasiermesser anwenden (Sparsamkeit)
    ...von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt, die einfachste Theorie (Hypothese) allen anderen vorzuziehen.


    Planung zur Untersuchung
    - welche konkreten Daten werden benötigt?
    -Daten statistisch auswerten (Signifikanz P-Wert)
    ... + Beispiel: P-Wert = 0,037 bedeutet 96,3% bestätigt die Nullhypothese (es besteht kein Zusammenhang mit den Phänomen, 3,7% nicht bestätigt
    ...... Ein P-Wert zwischen 0,01 und 0,05 ist relevant.


    Aus den Schlussfolgerungen der Daten muss eine Erklärung erfolgen.


    Die Erklärung muss 4 Fragen beinhalten.
    Die 4 Fragen nach Tinbergen
    - Woher?
    - Wozu?
    - Wie?
    - Wodurch?


    Die Ergebnisse sollten verständlich dargestellt werden.

    Gruß Oskar


    Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
    Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
    Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)