Wäre ein Chihuahua für uns geeignet?

  • Hallo ihr Lieben Chihuahuafreunde! :)

    Mein Mann, meine 14 jährige Tochter und ich überlegen uns schon lange, einen Hund anzuschaffen. Nun wollen wir unseren Traum verwirklichen. Mein Mann und ich hatten beide noch nie einen Hund, und deshalb auch keine Hundeerfahrung. Am liebsten sollte unser Hund folgende Eigenschaften haben:

    -Nicht ständig beschäftigt werden müssen wie ein Border Collie

    -Nicht so viel Auslauf benötigen wie ein Husky

    -Leicht zu erziehen und unkompliziert zu halten sein

    -2-3 Stunden Gassi pro Tag überleben ohne Unterfordert zu sein

    -Als Ersthund geeignet sein


    Zuerst haben wir ein Auge auf die Rasse Malteser und Havaneser geworfen, doch nun sind wir mit einer Chihuahua Züchterin in Kontakt, die gerade Welpen hat.

    Doch bei Chihuahuas soll es ja so ein Problem mit der Bezugsperson geben. Der Hund sollte ja eigentlich eher unserer Tochter gehören, aber die ist ja in der Schule. Mein Mann und ich arbeiten beide, allerdings können wir es uns so einteilen, dass immer jemand bei dem Welpen wäre. Aber dann wäre der Kleine ja nur auf uns fixiert, oder? Wie ist das denn genau? Passt ein Chihuahua überhaupt zu uns? Wir wohnen in einem Haus mit einem kleinen Garten, ländlich. Hundeschulen gibt es viele in der Nähe. Allerdings haben die Nachbarn 2 große Hunde. Ein Husky und einen Hund, bei dem ich gerade den Rassensnamen nicht weiß. Vizsla oder so, glaube ich? Jedenfalls habe ich gelesen, dass Chihuahuas oft Probleme mit großen Hunden haben. Stimmt das? Und kann man einem Chihuahua das Kläffen abgewöhnen?

  • Hallo,

    ein Chi ist mi 2-3 Stunden Auslauf gut ausgelastet, ein Welpe kann allerdings noch nicht so lange raus.


    Die einen kommen mit anderen bzw, großen Hunden klar, andere weniger, bellen ist zum Teil Charaktersache, teils Erziehung.


    Ein Chi ist nicht unbedingt ein Anfängerhund, kommt aber auch hier immer auf den Hund an, die einen brauchen eine konsequentere Erziehung als andere.


    Was mich allerdings an deiner Aussage irritiert ist, das der Hund-egal welche Rasse es nun wird - der Tochter gehören soll. Einen Hund schafft man sich in einer Familie/Partnerschaft

    gemeinsam an, ein Chi kann durchaus 15 Jahre alt werden. Dann ist die Tochter 29


    Was ist mit Ausbildung,Studium usw.


    Wen genau der Hund sich als 1 Bezugsperson aussucht, entscheidet dieser alleine, nicht nach euren Vorstellungen.


    LG

    Eva und Rudel

    Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
    Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
    Edward Hoagland


    Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
    zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin

  • Ok, das der Hund underer Tochter gehören soll, war schlecht ausgedrückt. Ich meine das eher so, dass meine Tochter sich auch gerne mit dem Hund beschäftigen würde, wenn sie von der Schule heimkommt. Und das wäre ja nicht möglich, wenn dder Hund nur an mir oder meinem Mann klebt. Verstehst du? Ich hoffe, ich konnte mich jetzt besser ausdrücken.

  • Ein Chi ist weder leicht zu halten, noch unkompliziert. Auch erzieherisch muss man dranbleiben, sonst har das Kerlchen ganz schnell die Hosen an.

    Ich finde nicht, dass er ein Anfängerhund ist, da würde ich eher einen Malteser, Havaneser oder Bolonka Zwetna empfehlen.

    LG Dagmar mit Bondi, Seppi und Louis - und Ali und Gusti, die im Regenbogenland warten
    Die Zeit verliert ihre Bedeutung in den Räumen der Liebe und der Sehnsucht

  • Guten morgen Ihr Lieben,


    ich würde einen Chi als Ersthund auch nicht empfehlen. Meine Elvira ist mein erster Hund und ich hatte bzw. habe ganz schön zu kämpfen mit der kleinen Prinzessin. Wie Seppifrauchen sagt, sonst hat der Hund die Hosen schneller an als man schauen kann. Da spreche ich wirklich aus Erfahrung. Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung.

  • Auch wenn es vielleicht nicht relevant ist: Meine Ria ist auch mein 1. Hund und Ich bin noch schülerin! hatte vorher zwar hunde in der Familie, dennoch würde ich sagen dass die erfahrung vor 2 Jahre nicht sehr weit war was das thema Hund betrifft.

    Ich kann hierbei nur sagen, ein Chi ist nicht kompliziert, wenn man sich jeden Tag 2-3 wirklich intensiv mit ihm beschäftigt. Das heißt üben, üben, üben.. Raus gehenund ganz viel Liebe!

    Ich hatte mit der Erziehung keinerlei Probleme und auch Stubenrein war meine kleine nach dem sie gerade mal 2 Wochen bei mir war!

    Einem sollte nur klar sein: Kleine Hunde brauchen viel Beschäftigung und Zeit (Kuscheleinheiten/Aufmerksamkeit) mit dem Herrchen/Frauchen. Sonst Zicken sie und sind aus Frust nicht sehr gehorsam.

    Ich bin froh das meine Mutter mir meinen Chi damals erlaubt hat, dennoch sollten die Eltern doch sehr darauf achten ob das Kimd wirklich die ausdauer hat um sich um einen Hund auch in den nächsten 15-16 Jahren noch zu kümmern und ihn lieb zu haben!

    Immerhin brauchen die kleinen auch einen Festen Platz und ein Liebevolles Zuhause

    LG MamaVonRia <3