Alter Rüde, Gastritis, Verdauungsprobleme, harter Bauch

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  • Hallo zusammen. Wir sind neu hier im Forum.


    Ich habe einen 15 jährigen Chihuahua Rüden der seit vielen Jahren mit Gastritis zu kämpfen hat.


    Als ich letzte Woche dunkle Blut Teile im Kot sah bin ich mit ihm in die Klinik, da meine Hausärtin aktuell im Urlaub ist.

    Dort wurde ihm Buscopan gespritzt sowie Omeprazol verschrieben.


    Am nächsten Tag war es eine absolute Katastrophe. Er erbrach jede Mahlzeit ohne zu würgen.


    Bin dann erneut in die Klink. Sein Bauch war sehr fest, sie haben Röntgenbilder gemacht.

    Mit der Speiseröhre war wohl alles ok aber in seinem Magen sah man "mikroresistente" Partikel.

    Es könnten Sand oder kleine Steine sein meinte die Ärztin.


    Sie verschrieb mit zusätzlich zum Omeprazol noch Sucrabest und MCP.


    Die Medikamente hielfen schnell, er musste nicht mehr erbrechen, das aufstoßen und schmatzen wurde minimiert.

    Sein Kot ist jetzt auch wieder vollkommen okay. Ich habe keinerlei Blut mehr festgestellt.


    Seit ein paar Tagen ist sein Magen allerdings dauerhaft richtig hart.

    Beim Gassi gehen wird das große Geschäft jetzt oft überraschend schnell erledigt.


    Er frisst Royal Canin Sensitivity seit ein paar Jahren.

    Zuvor bekam er aufgrund der offensichtlichen Verdauungsstörungen Royal Canin Gastro Intestinal,

    auf welches er nach mehreren guten Jahren allerdings allergisch? mit regelmäßigem Durchfall reagierte.

    Wir stellten dann auf das Sensitivity um welches er auch jetzt seit ner langen Zeit frisst.


    Ich hab mir jetzt gedacht vielleicht langsam wieder auf das Gastro zurückzugehen, ich hab davon noch ein paar Dosen.


    Unsere TA ist erst nächste Woche wieder zurück und ich möchte die verbleibende Woche nutzen um herauszufinden ob es vielleicht am Futter liegen kann.


    Meine Idee war, jetzt mal bis Mitte der Woche auf Gastro zurückzugehen und wenn der Bauch nicht weicher wird es vielleicht mal mit Haferschleim, Kartoffeln, Hühnchen zu probieren.

    Das der arme kleine jetzt sowas nach 15 Jahren mitmachen muss tut mir unheimlich leid...und ich leide natürlich mit ihm.


    Gibt es irgendwelche Erfahrungen in der Hinsicht oder Anregungen zu unserem Problem?

    Falls ich irgendwas nicht genau genug beschrieben habe, bitte fragt. Ich bin selbst gerade etwas durch den Wind.

  • Ich hatte einen Papillonrüden, der ab 10 Jahre mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hatte. Ich habe ihm dann nur noch selbst gekocht und das Futter im Mixer püriert. Die Probleme verschwanden und er wurde 15 1/2 Jahre.

    Wenn Dein alter Herr mit dem Futter im Moment gut klar kommt, würde ich nicht wechseln.

    LG Dagmar mit Bondi, Teddy und Louis - und Seppi, Ali und Gusti, die im Regenbogenland warten
    Am Tag, als Gott den Chihuahua erschuf, lehnte er sich zurück - und lächelte.

  • Hallo Express,


    willkommen hier im Forum. Wie toll dass dein alter Herr schon 15 ist. So so schön. ich hoffe unsere Elvira wird auch so alt.

    Ich sehe es so wie Seppifrauchen, eher nicht wechseln wenn mit seinem jetztigen Futter alles gut ist. Gerade wenn der Magen-Darm-Trakt eh empfindlich und gereizt ist, macht es ihm sicher zu schaffen wenn du jetzt wieder umstellst. Und das mit dem Kochen klingt vernünftig. Ist ja dann fast wie Schonkost und sicher gut verträglich. Wäre es evtl. sinnvoll nochmal einen Ultraschall vom Magen zu machen? Ich denke da erkennen Ärzte doch mehr als auf einem Röntgenbild oder? Was unser Arzt übrigen nach der letzten Zahn-OP empfohlen hatte-gegen die Entzündungen und Wunden im Mund: Statt Wasser einfach Kamillentee anbieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch für den Magen gut sein würde. Ist ja entzündungshemmend, beruhigend etc. Natürlich nur wenn er es annimmt. Ansonsten wünschen wir gute Besserung. Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

  • Also, noch eine späte Rückmeldung. Mein Bauchgefühl war allerdings doch richtig und ich habe damals innerhalb von 2 Tagen auf Vet Concept Intestinal umgestellt.

    Seit dem ich das füttere ist der Bauch vom kleinen wieder in Ordnung, er stößt kaum noch auf. Nichtmals mehr einmal am Tag, zuvor waren es zuletzt etliche male am Tag. Es hat scheinbar doch etwas damit zu tun, dass er immer wieder Futter Unverträglichkeit entwickelt, sobald ein Futter über einen längeren Zeitraum gegeben wird. Jedenfalls hat sich aus dem kleinen Häufchen Elend wieder ein Hund entwickelt der auch 5 Jahre jünger sein könnte.

    Man merkt, dass er wieder Freude am Leben hat und ich hoffe natürlich noch auf weitere fröhliche Jahre.;)


    Danke für Eure Antworten.

  • Guten Tag zusammen. Ich häng das einfach mal hier an, da es ja immernoch um die Fütterung geht.


    Mein kleiner ist inzwischen 17 1/2 Jahre alt und wird nurnoch bekocht. Probleme haben wir in letzer Zeit nur ganz selten.

    Zu meiner Frage. Wir geben ihm eine Mischung aus Rinderhack, Kartoffeln, Möhren, Zuccini und ein wenig Apfel.

    Reicht das auf Dauer, ich hoffe ja er lebt noch lange. Oder würdet ihr empfehlen irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel hinzuzugeben.

    Oder sollte man ab und zu mal was anderes geben, damit er alles bekommt, was er in seinem Alter noch braucht?

  • Hallo,

    wichtig ist die Gabe von Kalzium, hochwertiges Lachsöl ist super für das Immunsystem.


    Ansonsten In dem Alter füttern was er mag und verträgt.


    LG

    Eva und Rudel

    Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
    Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
    Edward Hoagland


    Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
    zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin