Die Umstellung von Fertigfutter auf Rohfutter

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  • Wie stelle ich um?
    Bei gesunden, erwachsenen Chihuahuas kann die Umstellung nach einem Fastentag erfolgen. In der Regel gibt es keine Verdauungsstörungen, da rohe Nahrung bestens vertragen wird, wenn der Darm leer ist. Sollte der Hund das Rohfutter nicht gleich akzeptieren (weil er lange mit Fertigfutter gefüttert wurde und dieses Lockstoffe enthält), kann man zunächst immer wieder ein paar Happen aus der Hand füttern.


    Welpen und Junghunde erhalten am Tag zuvor beispielsweise eine Portion Hüttenkäse oder gekochte Hühnerbrust mit gekochter, pürierter Karotte. Am folgenden Morgen beginnt man mit der Rohfütterung in kleinen Portionen.


    Bei angeschlagenen oder älteren Hunde sollte man etwas langsamer vorgehen.


    Was und wie füttere ich zu Anfang?
    Am besten beginnt man mit magerem Rinderhackfleisch und geraspelter Karotte im Verhältnis 2/3 zu 1/3 und bei Welpen 3/4 zu 1/4. Die erste, rohe Mahlzeit sollte eher etwas kleiner ausfallen, um die Verdauung möglichst zu erleichtern. Wird diese Mahlzeit gut vertragen, dann kann jeweils im Rhythmus von 2 – 3 Tagen je eine weitere Komponente teelöffelweise hinzufügen, z. B. ein Teelöffel weniger Hackfleisch, dafür einen Teelöffel Hühnerbrust. Das gleiche gilt für das Gemüse. Stellt man fest, dass der Hund keinerlei Probleme mit der Umstellung hat, dann kann man auch schneller vorgehen. Täglich einen Löffel Joghurt unterstützt die Verdauung! Da Ananas und Papaya sehr viele Enzyme enthalten, sind auch diese Obstsorten sehr hilfreich bei der Umstellung.
    Nach ca. 1 Woche beginnt man tropfenweise (zuviel auf einmal kann Durchfall verursachen) mit der Versorgung der essentiellen Fettsäuren in Form von kaltgepressten Pflanzenölen. Auch Leber, Ei und Salz können nun schrittweise mit eingeführt werden.
    Nach 2 – 3 Wochen beginnt man mit der Knochenfütterung. Knochen werden immer roh gefüttert! Für den Anfang eignen sich besonders Hühnerhälse, Karkassen und Hühnerflügel.


    Wichtig: Niemals Fertigfutter mit Rohfutter mischen (auch nicht in der Umstellungsphase). Da diese Futtersorten unterschiedliche Verdauungszeiten haben, kann es zu schweren Verdauungsstörungen kommen!