Fette - Öle

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  • Fette in Form von kaltgepressten Ölen dürfen in der Ernährung des Hundes nicht fehlen. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Fette benötigt werden, da in Öl unterschiedliche Fettsäuren enthalten sind.


    Generell unterscheidet man zwischen gesättigten Fettsäuren und ungesättigten Fettsäuren:
    Die gesättigten Fettsäuren dienen der Energieversorgung und sind vor allem in tierischen Fetten wie Fleisch, Milchfett, Eier, Butter und Sahne enthalten. Sie werden automatisch zugeführt, wenn die Proteinversorgung ausreichend ist.


    Die ungesättigten Fettsäuren werden in drei verschiedene Omega-Fettsäuren unterteilt:
    Einfach ungesättigte Fettsäuren: Ölsäuren (Omega 9)
    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Linolsäure (Omega 6) und Alpha-Linoensäure (Omega 3)


    Omega 9:

    • in fast allen Ölen enthalten


    • besonders in Olivenöl

    Omega 6:

    • Weizenkeimöl


    • Distelöl


    • Sonnenblumenöl

    Omega 3:

    • Leinsamenöl


    • Hanföl


    • Rapsöl


    • Walnussöl


    • Lachsöl


    Ca. 2 % der Energieaufnahme sollten aus ungesättigten Fettsäuren bestehen (lt. Booth, Ernährungswissenschaftler). Das entspricht ca. 0,3 % - 0,4 % der Gesamtfuttermenge. Einige Tropfen hochwertigen Öls pro kg/KM, pro Tag sind ausreichend! Zuviel Öl kann sich eher schädlich auswirken. Im Fellwechsel und Wachstum benötigen Hunde ca. das 2-fache an essentiellen Fettsäuren.


    Die Folgen eines Mangels an essentiellen Fettsäuren:

    • sprödes, trockenes Fell


    • Haarausfall


    • Hautverdickungen


    • Hauterkrankungen


    • verstärkte Ohrenschmalzbildung


    • schlechte Wundheilung


    • Unruhe, Hyperaktivität, Nervosität


    • Unfruchtbarkeit bei Hündin und Rüde


    Hinweis: Die verschiedenen Öle sollten immer getrennt voneinander und abwechslungsreich gefüttert werden!