Magendrehung

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  • Eine Magendrehung beim Chihuahua kommt eigentlich so gut wie gar nicht vor. Trotzdem ist die Studie der Purdue Universität USA sehr interessant, verdeutlicht sie doch, welchen Schaden eine unnatürliche Fütterung anrichten kann.

    • Das größte Risiko, eine Magendrehung zu erleiden, tragen Hunde, die ausschließlich mit Trockenfutter ernährt werden.
    • Füttert man Nassfutter und Trockenfutter, sinkt das Risiko um 28%.
    • Wird der Hund zusätzlich zum Trockenfutter mit Barf oder Selbstgekochtem gefüttert, dann sinkt das Risiko um 59 %.

    Daraus kann man schließen, wie gering das Risiko noch ist, wenn man gar kein Trockenfutter füttert.


    Gerade die Fütterung von Trockenfutter begünstigt eine Magendrehung. Aufgrund der hohen Quelleigenschaft und der langen Verweildauer, wird der Magen überdehnt (besonders bei nur einmaliger Fütterung am Tag). Hohe Anteile an schwerverdaulichen Komponenten im Futter, wie z. B. Soja oder ein hoher Anteil an Schlachtabfällen, begünstigen zusätzlich eine Magendrehung. Auch die überhöhte Fütterung von Kalzium steht hierbei im Verdacht.


    Auch wenn eine Magendrehung beim Chihuahua unwahrscheinlich ist, so wirkt sich eine Aufgasung durch reine Trockenfuttergabe sicherlich nicht gesundheitsfördernd aus.