Fiebermessen bei einem Hund, wie?

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  • Wir Menschen messen unsere Temperatur unter der Achsel, unter der Zunge, im After, im Ohr oder an der Stirn; die letzten beiden Methoden mit speziellen elektronischen Geräten.


    Als Fieberthermometer für den Hund kommt nur das Batterie betriebene Thermometer in Frage.
    Ein Glasthermometer könnte brechen und den Hund schwer verletzen.
    Die Geräte zur Messung an der Stirn (das Fell verhindert eine richtige Temperaturmessung) oder im Ohr (hierzu gehört viel Erfahrung und der Hund muss stillhalten sonst könnte das Ohr verletz werden) sind für den Hund nicht bzw. nur sehr bedingt geeignet.


    Die Temperatur wird bei einem Hund im After gemessen.


    Das Fieberthermometer muss mit Vaseline, wenn nicht vorhanden geht auch Butter oder Margarine, satt eingerieben werden.
    Der Hund sollte bei der Messung stehen.
    Der Schweif wird zur Seite gebogen und das Thermometer wird vorsichtig, ohne großen Druck, langsam in den After eingeführt.
    Ist das Fieberthermometer in den After eingeführt, schaltet man es ein und wartet bis das Zeichen (Ton) des Messendes erscheint (ertönt).
    Während des Messvorgang‘s sollte das Thermometer festgehalten werden, da der Hund evtl. versucht durch “Drücken“ das Messgerät aus den After zu entfernen.
    Das Fieberthermometer wird nun zügig herausgezogen und der Wert abgelesen.


    Danach wird das Gerät laut Herstellerangabe gereinigt.


    Die Normale Temperatur liegt bei kleinen Hunden bei 38,6 bis 39,4 Grad Celsius.


    Die individuelle Temperatur des Hundes kann davon abweichen.
    Um diese zu bestimmen, sollte man an 3 Tagen hintereinander zur selben Tageszeit, z.B. morgens, die Temperatur messen.


    Durch Aufregung, z.B. beim Tierarzt, kann die Temperatur um bis zu 1 Grad Celsius höher sein.

    Gruß Oskar


    Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
    Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
    Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)